Poesie und Revolte

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Drahtseilakt

Bild von oben auf eine asphaltierte Straße. Gulli und Bordstein sind zu sehen und der Schatten eines Seil auf dem mein Schatten balanciert

16:58 Nach einem Auftrag zur Fahrzeugüberführung bin ich hier reduziert auf meine Füße, als einziges Fortbewegungsmittel, in einer Wüste der Langeweile scheinbar festsitzend. Wer hat das verbrochen und wieso lassen wir uns das gefallen? Ingenieure können teils so lieblos sein. Doch wo nichts ist gibt es auch eine Oase. Und sei es in meiner Vorstellung in der ich über den Abgrund auf einem dünnen Seil mit dem Schatten meiner selbst tanze. Ja der Abgrund. Manche kennen ihn garnicht und andere nur zu gut. Manche von denen werden stumm, wenn sie in ihn blicken und andere fangen an ihn an zu schreien. Ja, er kann Angst machen, aber er kann auch bereichern. Wie man mit ihm umgeht ist jedem selbst überlassen. Aber Passivität hilft nicht weiter. Und richtig, ich tanze dabei gern auf dem Seile. Zwo, eins, Risiko.

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